Itadori Zubereitung (1) – mit Salz und Zeit

Meine Güte, ist der vielseitig …!

Also, wir haben jetzt jeden Tag 2-3 Anwendungen für Itadori (Japan Knöterich) probiert, und müssen sagen:

Das bringt jedesmal etwas Überrraschendes zu Stande !

Begonnen haben wir ganz einfach mit googeln. Wie wird Itadori in seiner japanischen Heimat denn so zubereitet ?

Recht schnell findet man dann Hinweise, dass er sehr gerne in Salz eingelegt wird.

Hier die Schilderung von Shikigami

(übrigens ein sehr interessantes Projekt, seit letztem Jahr betreibt Shikigami eine besondere Form von Permakultur. „TerrAquaCulture“ – in Verbindung mit dem Ernten von Wildpflanzen).

Sie schälen, kochen die Itadori Triebe und legen sie dann in viel Salz ein. Das soll alles gegen die Oxalsäure helfen, das Thema hatten wir ja schon letztens erwähnt.

Hmmm – Moment: Wie lange in Salz einlegen und ziehen lassen ? 10 Tage  ?!

Und dann steht da noch: Nach den 10 Tagen die Salzlake wegschütten und die abgespülten Itadori Triebe wieder dünn mit Salz bestreuen. So kann man das Ganze dann im Kühlschrank aufbewahren, bis man es braucht.

Und wenn man Appetit darauf hat, dann muss man nur noch einen klaren Bergbach aufsuchen und es dort einen halben Tag zum Einweichen baden.

Jetzt mal ehrlich – Itadori hat zwar eine Lebenserwartungsverlängernde Wirkung, aber wenn man in der Zwischenzeit verhungert, bis man es essen darf ?! Da muss es doch was schnelleres geben…
Ah, ja: Hier die Variante von Shizuoka Gourmet.

Da werden die geschälten und gekochten Itadori Triebe über Nacht in kaltem Wasser gelassen und am nächsten Tag gründlich abgespült. Wenn man mag, kann man es dann noch in Salz einlegen.

Die Frage ist, ob wir Salz & Itadori mögen…

Und das wollen wir gleich wissen !Itadori mit Salz

Also machen wir kurzerhand alles falsch, was wir gelernt haben. Kein Schälen, kein Kochen und kein über Nacht in irgendwas einlegen – das kleine Probierstückchen wird einen ja nicht gleich umhauen. Salz drauf und gut !

Und – schon nach dem ersten Abbeissen hatten wir ein Problem.
Diese Sauer+Salz-Kombination war sowas von umwerfend, dass man gar nicht aufhören wollte !
Knackig, weil frisch geerntet. Saftig ohnehin. Sauer und spritzig. Und dann noch eine Prise Salz darauf, die einen tollen Kontrast dazu abgibt.

Das wäre ideales Fingerfood im Sommer !

Nur gut, dass Itadori nur von März-Mai zu haben ist… Und auch jetzt fing es gerade wieder an, zu regnen. So wollte dann doch keiner rausgehen und neue Itadori Stangen holen.

Also. Die Geschichte Itadori & Salz hat uns direkt überzeugt !
Und für die nächste Zubereitungsidee haben wir dann einfach mal am Itadori gerochen …
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Comments
3 Responses to “Itadori Zubereitung (1) – mit Salz und Zeit”
  1. Unfassbar was man alles aus so unscheibaren Pflanzen machen kann.. wenn ich wieder mal eine sehe werde ich es probieren ;]

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