Eine Regenrinne als Anzucht-Tool

Es ist bereits Zeit, die ersten Samen in die Erde zu bringen.

Leider nehmen es die Samen mit dem Keimen nicht immer so genau. Manche haben einfach keine Lust, irgendwann auch mal einen Keimling aus dem Boden zu strecken.

Man sät daher meist auf Verdacht viel mehr, als eigentlich später an dieser Stelle wachsen soll. Und dann, wenn die Keimlinge erscheinen und sich ein wenig entwickelt haben, sortiert man aus, wer bleiben darf – und wer raus muss.

Das fällt meist sehr schwer – denn oft stehen 2-3 gut entwickelte Pflänzchen in viel zu engem Knubbel zusammen – dafür klafft dann ein paar Zentimeter weiter eine Lücke in der Reihe, wo einfach gar nichts keimen wollte.

Man kann probieren, ein paar gute Pflänzchen zu pikieren – also vorsichtig aus dem Boden rausziehen und an anderer Stelle wieder einstöpseln – aber oft gefällt das den Pflänzchen überhaupt nicht und sie werden krank oder brechen dabei einfach ab.

Eine prima Alternative zum Ausdünnen kam per Youtube Video von seedtoplate.co.uk

Man nutzt eine Regenrinne zur Anzucht.

Hierin können die Samen tapfer keimen. Wenn sie sich ausreichend entwickelt haben, öffnet man die Rinne an einem Ende und schiebt immer einen Erdabschnitt mit schönem Keimling heraus. So platziert man an jeden vorgesehenen Pflanzplatz genau ein gut entwickeltes Pflänzchen.

Wenn ein paar Samen nicht gekeimt sind – macht nichts, der Abschnitt wird dann halt anderweitig verwendet (z.B. wieder zur Anzucht anderer Samen in der Rinne).

Anzucht in Regenrinne (v1.0)

Ein weiterer Vorteil: Die Anzucht findet nicht im eigentlichen Pflanzbeet statt! Die Regenrinne kann ja irgendwo (sogar im Haus) gelagert werden, man kann sie auch platzsparend an die Wand hängen! Und solange in der Rinne die Keimlinge noch langsam wachsen, kann im Hauptbeet noch etwas anderes wachsen und geerntet werden.

Das ist eine ziemlich einfache Lösung. Das nötige Material gibt´s im Baumarkt.

Wir haben für unseren ersten Versuch eine eckige Rinne gewählt – Sehr praktisch: man kann das Ding einfach irgendwo abstellen, es fällt nicht zur Seite (wie es halbrunde Rinnen tun würden).

Hierin keimen nun Lauchzwiebeln – und bereits neue Ideen, wie man es noch praktischer gestalten kann..

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